Bonn Röttgen

Röttgen liegt im Südwesten von Bonn, auf dem Höhenzug der Ville. Er ist der größte Ortsteil und besteht allerdings zu großen Teilen aus Wald. Im Zuge der großen Zuwanderung wurde der Stadtteil als Besiedlungsgebiet genutzt. Die landwirtschaftliche Struktur wurde aufgegeben, wodurch heute ca. 4700 Menschen in ein- und Zweifamilienhäusern leben. Es gibt nur wenige historisch bedeutsame Gebäude, welche in dem alten Dorfkern Richtung Bonn liegen. Bekannt sind die Venautiuskapelle und der alte Gutshof in der Reichsstraße. Dort steht das älteste Gebäude Röttingens, das 1990 renoviert wurde, nachdem es Jahrzehnte leer stand. Der Ortsteil wurde erstmalig 1433 urkundlich erwähnt. Der Name Röttingen bezieht sich auf eine kleine Rodung. Durch den bonnschen Dialekt wurde daraus Rödchen und später Röttingen. Die Rodung bezieht sich auf den Bau des Jagdschlosses von Clemens August 1754. Um das Gebäude wurde ein umfangreiches Wegenetz mittels Rodungen errichtet. Röttingen beherbergt sowohl evangelische (Thomaskirche) als auch katholische Kirchen (Christi Auferstehung). Beide haben einen angeschlossenen Kindergarten und beide Konfessionen haben schon immer eng zusammen gearbeitet. Hilfe wurde schnell und unbürokratisch geleistet.
Weiterhin gibt es in Röttingen eine staatliche geförderte Grundschule, als auch einen städtischen, katholischen und evangelischen Kindergarten. Diese werden von Einwohnern aus Ückesdorf mit genutzt. Als Ausgleich besuchen die Röttgener das Car-von-Ossietzky-Gymnasiums in Ückesdorf. In Röttgen findet man einen mittig gelegenen Supermarkt. Weiterhin gibt es viele kleine Geschäfte.