Bonn Beuel-Mitte

Der direkt an der rechten Rheinuferseite gelegene Bonner Stadtteil Beuel-Mitte, dem Stadtbezirk Beuel im Osten der Großstadt Bonn zugehörig, ist eine von vielen historischen Gebäuden geprägte Siedlung. Zahlreiche sehenswerte Bauten zeugen von einer geschichtsträchtigen Vergangenheit des bereits im fünften Jahrhundert erstmals erwähnten Stadtteils. Beuel war im 17./18. Jahrhundert, ausgehend von der Wehranlage Beueler Schanze, häufig Ausgangspunkt zur Eroberung der Stadt Bonn. Viele gut erhaltene und restaurierte Häuser stammen aus der Zeit des 19. Jahrhunderts. Zu erwähnen sind das Haus Mehlem, eine stattliche, spätbarocke Villa, die katholische Pfarrkirche St. Joseph mit seiner dreischiffigen Basilika und dem 70 Meter hohen Turm, die evangelischen Versöhnungskirche und die Beueler Synagoge. Ehemalige, Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Fabriken, dienen heute als Kulturzentren im dichtbesiedelten Stadtteil, im ältesten Fachwerkhaus Beuels ist das erste lokalhistorische Museum Bonns beheimatet. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, vor Ort eingerichtete öffentliche Einrichtungen, Kirchen, Ärzte, Handwerksbetriebe und vieles mehr verschaffen Lebensqualität. Diverse Freizeit- und Sporteinrichtungen sorgen für den nötigen Ausgleich. Kino, Hallenbad, Restaurants oder Cafés dienen als beliebte Treffpunkte, insbesondere der Bahnhof der ehemaligen Bröltalbahn, einst älteste Schmalspurbahn Deutschlands, wird als gut besuchte Gaststätte genutzt. Auch der im klassizistischen Stil errichtete Bahnhof Beuel ist nicht nur sehenswert, sondern dient auch der hervorragenden Verkehrsanbindung des Stadtteils, die Rheinbrücke sorgt für die Überquerung des Rheins. Zudem verbindet eine Straßenbahn Beuel mit der Bonner Innenstadt. Kulturell zählt Beuel zu den Hochburgen des rheinischen Karnevals. Hier wurde 1824 die Weiberfastnacht geboren. Beuel-Mitte ist durch seine direkte Rheinlage und die gegebene Infrastruktur ein sehr attraktiver Stadtteil, insbesondere für kulturell interessierte Menschen.